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Reserve-Charge-Verfahren

Reserve-Charge-Verfahren

Vor 5 jahren 0

Das Reverse Charge Verfahren ist eine steuerliche Regelung, die die Umsatzsteuer betrifft. Danach schuldet nicht der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer, sondern der Kunde als Empfänger der Leistung. Insoweit kehrt das Reverse Charge Verfahren die übliche umsatzsteuerrechtliche Regelung einfach um, nach der der leistende Unternehmer verpflichtet ist, die Umsatzsteuer vom Kunden einzuholen. Dieses Verfahren ist insoweit eine Sonderregelung, die grenzüberschreitende Geschäfte vereinfacht. Die Grundsätze des Reverse Charge Verfahrens Das Reverse Charge Verfahren ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Die Umkehr der Umsatzsteuerschuldnerschaft hat zur Folge, dass der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer nicht auf seiner Rechnung ausweist, sondern lediglich das Nettoentgelt in Rechnung stellt. Er ist allerdings dazu verpflichtet, seine Kunden auf die „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ hinzuweisen. Das geschieht regelmäßig durch einen entsprechenden Hinweis auf dem Rechnungsformular. Dreh- und Angelpunkt ist insoweit der Leistungsort, der bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen im EU-Raum regelmäßig der Sitz des Leistungsempfängers ist. Dabei spielt es keine Rolle, wo die

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Abschaffung des Bargelds

Vor 5 jahren 0

Die meisten Medien haben über das Aus des 500-Euro-Scheins berichtet, die Ausgabe der größten Banknote “ wird gegen Ende 2018″ beendet sein. Interessierte Beobachter werden feststellen, dass diese Entscheidung nahezu zeitgleich mit der von Mario Draghi eingeleiteten Nullzins-Politik getroffen wurde. Das gibt zu denken. Es lohnt sich deshalb, die Fakten näher zu beleuchten und sich zu fragen, wohin die Reise geht. Der 500-Euro-Schein ist bereits tot Die Notenbank in Frankfurt am Main hatte den Medien offiziell mitgeteilt, dass das Ende des 500-Euro-Scheins nun besiegelt ist. Das ist der Wille des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB), an deren Spitze Mario Draghi als Präsident steht. Tatsächlich brauchte Draghi für diese gravierende Entscheidung gerade mal eine einfache Mehrheit. Der in Umlauf befindliche 500-Euro-Schein soll als gesetzliches Zahlungsmittel erhalten bleiben. Er muss also von Geschäften weiterhin akzeptiert werden und unbegrenzt bei den nationalen Banken des Eurosystems umtauschbar sein. Ein Blick auf die Zahlen und

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Abgabe der Steuererklärung verpasst?

Vor 5 jahren 0

Alle Jahre wieder ist der 31. Mai eines Jahres der Stichtag, an dem Sie Ihre Steuererklärung für das Vorjahr abgeben müssen. Der ist nun vorbei, und Sie haben nicht nur die Frist versäumt, sondern auch die Antragstellung auf Fristverlängerung? Und Sie fragen sich nun, wie wird das Finanzamt reagieren und was sind die Folgen? Wenn Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind Wenn Sie zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind, dann haben Sie die ersten fünf Monate des nachfolgenden Jahres Zeit, um Ihre Steuererklärung zu erstellen. Regelmäßig ist der Abgabetermin der 31. Mai des Folgejahres. Fällt der 31. Mai auf einen Sonn- oder Feiertag, dann können Sie Ihre Steuererklärung am darauffolgenden Werktag beim Finanzamt einreichen. Meist passiert auch nichts, wenn Sie Ihre Steuererklärung einige Tage oder eine Woche später übermitteln. Danach müssen Sie jedoch mit Sanktionen seitens des Finanzamtes rechnen. Sie haben auch die Möglichkeit, eine Fristverlängerung für die Abgabe

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