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Beratung vom Finanzamt – richtig kommunizieren mit Finanzbeamten

Vor 2 jahren 0

Schreiben auch Sie jedes Jahr Ihre Steuererklärung? Dann kommen bei Ihnen sicher Fragen auf, die Sie oft dazu veranlassen, beim Finanzamt anzurufen oder einen Brief hinzuschicken, um eine kurze Beratung des Beamten zu erhalten. Wir wollen in unserem Blogbeitrag näher auf die Kommunikation mit dem Finanzamt eingehen und Ihnen erklären, wie Sie am besten zu Ihrem Finanzbeamten Kontakt aufnehmen, um ein wichtiges Thema zu klären.

Rückblick auf Steuerthemen in unserem Blog

Wann Sie eine Steuererklärung spätestens abschicken müssen, können Sie in einem unserer vorangegangenen Blogartikel nachlesen. Auch wie Sie den Steuerbescheid vom Finanzamt richtig interpretieren und lesen können, haben wir Ihnen bereits erklärt. Im heutigen Beitrag geht es um den Umgang mit dem Finanzamt. Welche Vorteile bringt zum Beispiel ein Telefonat mit dem Finanzbeamten oder welche Nachteile haben Sie, wenn Sie einen schriftlichen Brief hinschicken? Zu diesem Thema wollen wir Ihnen Tipps geben, damit die Kommunikation einwandfrei funktioniert und Sie verstehen, welche Hürden Sie dabei umgehen können.

Das Finanzamt ist verpflichtet, keine Beratung zu erteilen

Wenn Fragen zur Steuererklärung oder dem Steuerbescheid auftreten, folgt meist die Lösung: Ich kontaktiere das Finanzamt. Doch wie sollte mit dem Finanzbeamten kommuniziert werden? Eher schriftlich oder mündlich, was kann dabei schiefgehen?

Finanzbeamte sind auch nur Menschen

Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie sich klarmachen: Der Finanzbeamte hat die Steuerparagraphen, die Sie kaum verstehen und deshalb verzweifelt sind, nicht erstellt. Demnach sollte sich Ihre Wut nicht auf den Beamten, der Ihre Steuern bearbeitet, beziehen, denn dieser ist auch nur ein Mensch, der seine Arbeit macht. Finanzbeamte wollen Ihnen nichts Böses, können jedoch auch nicht zaubern. Dies ist wichtig für die Kommunikation zwischen Ihnen und dem Finanzamt, denn Ihre Wut sollte sich nicht auf den Menschen hinter dem Amt beziehen. Im Gegenteil, wenn Sie nett mit ihm reden und ihm keine Beschimpfungen entgegenbringen, wird er sich bemühen, Ihnen schnellstmöglich zu helfen und Ihre Fragen eingängig zu beantworten. Beginnen Sie das Gespräch am Telefon jedoch gleich mit einer Tirade von Beleidigungen, wird Ihr Antrag vielleicht nicht sofort bearbeitet und kann sich über mehrere Wochen hinziehen. Finanzbeamte haben einen erheblichen Ermessensspielraum in der Beurteilung der Daten. Aus diesem Grund ist es auch für Sie wichtig, dass Sie freundlich mit ihm kommunizieren, da Ihnen sonst schnell Stolpersteine in den Weg gelegt werden können. Versuchen Sie also freundlich Ihre Fragen zu stellen.

Kommunikation mit den Finanzämtern

Sie sollten wissen, dass ein Finanzbeamter keine Beratung durchführen darf. Er ist gesetzlich verpflichtet, möglichst viele Gelder von Steuerzahlern einzutreiben. Demnach wird er Ihnen keine Tipps geben können, wie Sie noch mehr Steuern absetzen. Den Job übernehmen Steuerberater gern für Sie. Gleiches gilt auch für die Kommunikation mit dem Finanzamt. Wenn Sie keine andere Wahl sehen, sich telefonisch oder schriftlich mit der Finanzverwaltung auseinanderzusetzen, sollten Sie sich vor dem Gespräch weitreichend über Ihr Thema informieren. Denn Sie können nicht genau wissen, welche Regeln sich gegenteilig für Sie auswirken und Sie am Ende nicht Ihr Geld ausgezahlt bekommen. Unsere Empfehlung hierzu ist, lassen Sie Ihren Steuerberater mit dem Finanzamt kommunizieren. Er weiß, welche Formulierungen er verwenden darf und welche Regeln eingehalten werden müssen. Sie befinden sich auf der sicheren Seite, wenn am Ende ein schriftliches Dokument über das Telefonat erstellt und unterschrieben wird.

Formulare, die beim Finanzamt schriftlich eingereicht werden müssen

Natürlich gibt es den Fall, in welchem Sie das Finanzamt kontaktieren müssen. Welche Kontaktmöglichkeit dann gewählt wird, ist abhängig von Ihrer Frage oder Ihrem Problem. Schriftlich wenden Sie sich an das Finanzamt, wenn Sie Formulare der Steuererklärung oder aus anderen Bereichen der Steuerverwaltung einreichen müssen. Diese sollten unbedingt per Post (am besten per Einschreiben) an das Finanzamt zugeschickt werden. Eine E-Mail reicht hier nicht aus. Einfache Fragen oder kleine Missverständnisse können Sie am Telefon mit Ihrem Steuerberater klären. Wenn er entscheidet, dass dies an das Finanzamt weitergegeben werden sollte, kann er Kontakt zum Steuerbeamten aufnehmen.

Fazit

Unsere Empfehlung zum Umgang und der Beratung des Finanzamtes ist die Folgende: Suchen Sie sich bei Fragen immer einen Steuerberater, der Ihnen bei der Kontaktaufnahme helfen kann. Es gibt viele Gesetzesregelungen und Steuerparagraphen, die Sie nicht kennen und die Ihnen nicht bewusst sind. Damit Sie sich nicht in ein unangenehmes Verfahren hineinmanövrieren, übergeben Sie diese Aufgabe eher an einen fachkundigen Berater, der sich mit dem Thema auskennt und Ihnen helfen kann. Rechnen Sie jetzt aus, wie Ihre Steuerberatungskosten ausfallen würden: Kostenrechner.

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