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Das erfolgreiche Finanzierungsgespräch als Türöffner zum gewünschten Kredit

Vor 2 jahren 0

Bei einem Finanzierungsgespräch geht es darum, die Bank davon zu überzeugen, Geld im Rahmen eines Kredits zur Verfügung zu stellen. Dann kommt es darauf an, dass der Kreditnehmer gut vorbereitet ist und mit sachlichen Argumenten und mit seinem Auftreten überzeugen kann. Doch wie sieht eine gute Vorbereitung aus und welche Unterlagen sind für die Kreditentscheidung maßgeblich? Wir vermitteln, wie auch in unseren bisherigen Blogartikeln, wichtiges Know-How rund um das Thema Steuern und Umgang mit Finanzinstituten- sowie Ämtern.

 

Vorbereitende Maßnahmen für das erfolgreiche Finanzierungsgespräch

Ein Kreditgespräch braucht Zeit. Deshalb gehört es zum guten Ton, vorab einen Termin mit dem Bankberater zu vereinbaren und nicht unangemeldet zu erscheinen. Daneben gibt es noch einige vorbereitende Maßnahmen, die die Basis sind für eine sachliche Entscheidungsgrundlage. Für die Kreditentscheidung sind die Vermögens- und Einkommensverhältnisse des Kreditnehmers von zentraler Bedeutung. Danach wird der Finanzberater fragen. Wer hier keine klar definierten Zahlen nennen und diese durch entsprechende Nachweise belegen kann, hat schon verloren. Zu einer fundierten und soliden Vorbereitung gehört deshalb eine Haushaltsrechnung, aus der Einnahmen und Ausgaben hervorgehen, die unter anderem in Ausgaben für Lebensmittel, für die Freizeitgestaltung, für den Urlaub, für Versicherungen und für die Altersvorsorge aufgefächert sind.

 

Ersparnisse und mögliche Zahlungsverpflichtungen offenlegen

Entscheidend ist nach der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben der Betrag, der monatlich für Zins und Tilgung des Kredites zur Verfügung steht. Anders ausgedrückt: Durch die Aufstellung wird die monatliche Belastbarkeitsgrenze ausgelotet, um eine finanzielle Überforderung zu vermeiden. Deshalb müssen auch bereits bestehende Verbindlichkeiten offengelegt werden. Ohnehin ist schweigen sinnlos, da Verbindlichkeiten von Privatkunden beim Kreditschutzverband abgefragt werden können. Auch Unterlagen über vorhandene Ersparnisse werden in die Kreditvergabe mit einbezogen. Das kann ein Bausparvertrag sein ebenso wie Wertpapiere, Lebens- und Rentenversicherungen, Spareinlagen oder sonstige Guthaben. Die Kreditvergabe wird nicht allein durch privates Vermögen abgesichert, sondern auch durch eine vorhandene Unfallversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Lebens- oder Risikolebensversicherung, die dem Kreditgeber im Falle eines Unfalls des Versicherungsnehmers finanzielle Sicherheit gewährt.

 

In medias res: Das eigentliche Finanzierungsgespräch

Das Finanzierungsgespräch beginnt mit dem Kaufbegehren des Kreditnehmers. Er wird vortragen, wofür er den gewünschten Betrag benötigt. Das können zum Beispiel ein Auto, aufwändigere Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten für ein Haus oder eine Wohnung sowie die Kosten für den Kauf einer Eigentumswohnung, für ein Haus oder für eine Immobilie als Kapitalanlage sein. Eine konkrete Beschreibung des Kaufbegehrens sowie bereits vorhandene Unterlagen erleichtern die Entscheidungsfindung des Beraters. Dazu gehören bei einem Bauvorhaben die Lage der Immobilie, der Kaufpreis, die Grundstücksgröße sowie die Wohnfläche. Handelt es sich nicht um einen Neubau, dann muss der finanzielle Umfang notwendiger Modernisierungskosten gebührend berücksichtigt und nachgewiesen werden. Auch die zukünftige Lebensplanung spielt in einem Finanzierungsgespräch eine Rolle. Dazu gehören unter anderem ein Kinderwunsch sowie die weitere Familienplanung. Es ist ein Zeichen von Kompetenz, wenn der Kreditnehmer im Finanzierungsgespräch ebenfalls Fragen stellt, die er bereits zuhause vorbereitet und schriftlich festgehalten hat.

 

Das erfolgreiche Finanzierungsgespräch – eine Checkliste

In der nachfolgenden Checkliste sind noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

– Gültige Ausweispapiere

– Angaben über das Kaufobjekt, die durch entsprechende Unterlagen nachgewiesen werden

– Auflistung, die über das monatliche Einkommen, sonstige Einnahmen und über die Ausgaben Auskunft gibt

– Alle notwendigen Unterlagen, die die finanzielle Situation beschreiben. Dazu gehören ein Gehaltsnachweis in Kopie sowie Nachweise über vorhandene Eigenmittel und Versicherungen. Bei Selbstständigen und Freiberuflern sind Bilanzen, Einnahme-Überschuss-Rechnungen oder Steuerbescheide geeignete Einkommensnachweise.

– Nachweise über die zur Verfügung stehenden Eigenmittel sowie die Fälligkeit des Eigenkapitals

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