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Steuerspartipps für Vermieter

Vor 2 jahren 0

Vermieten Sie eine Wohnung, ein Haus oder ein WG Zimmer und erhalten aus dieser positive Einkünfte? Dann haben wir in unserem Blogbeitrag über Steuerspartipps ein paar wichtige Dinge, die Sie beachten sollten, um Geld zu sparen.

Rückblick und Beratung von Venvie

Unsere Blogbeitragsreihe über Steuerspartipps begann mit den allgemeinen Tipps zur Steuererklärung. Seitdem versuchen wir, für jeden unserer Leser Steuerspartipps zu erörtern, sei es für Eltern, für Studenten oder auch für Kleinunternehmer. Mit diesen Artikeln möchten wir Ihnen helfen, Ihre Steuererklärung richtig zu verstehen, um Ausgaben erfolgreich absetzen zu können und daran zu sparen.  Für weitere Fragen zum Thema Steuern und Unternehmensberatung, sind wir gern für Sie da und geben Ihnen Tipps und Tricks. Wenn Sie vorher wissen möchten, wie viel eine Steuerberatung in unserem Steuerbüro kostet und was Sie dabei erwartet, dann berechnen Sie die Kosten einmal mit unserem Kostenrechner. Er wird Ihnen genau aufschlüsseln, was Sie bei uns bezahlen, damit Sie keine böse Überraschung erwartet.

Steuertipps für Vermieter

Wer eine Wohnung oder ein Haus zur Vermietung ausschreibt, erhält positive Einkünfte aus dieser. Diese Einkünfte müssen versteuert werden. Dafür gelten besondere Regelungen, die sich direkt auf das Versteuern der Miteinnahmen beziehen. Ganz allgemein gesagt, werden Kosten für die Vermietung als Werbungskosten in Anlage V der Steuererklärung eingetragen. Dafür gilt, dass Sie Mieteinkünfte in dem Monat eintragen, in welchem Sie positive Mieteinnahmen erhalten haben. Wurde vom Mieter keine Miete gezahlt, müssen Sie diese nicht für den Monat angeben, denn nicht Gezahltes, muss auch nicht versteuert werden.

Als Werbungskosten können angerechnet werden, Ausgaben für das Grundstück, Kosten für Renovierungsarbeiten, Abschreibungen für das Gebäude und auch die für die Finanzierung ausgegebenen Zinsen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, zu welcher Kategorie Ihre Kosten gehören, beraten wir Sie gern persönlich oder verweisen an dieser Stelle auf den Gesetzesparagraphen § 21 des EStG.

Ausnahme: Herstellungskosten

Nicht als Werbungskosten können Herstellungskosten abgesetzt werden. Diese werde definiert durch eine qualitative Verbesserung des Gebäudes oder der Wohnsituation des Mieters. Herstellungskosten müssen abgeschrieben werden, weshalb Sie nicht in die Kategorie der Werbungskosten zielen. Wichtig ist demnach zu beachten, dass Sie sie richtig angeben und normale Erhaltungskosten des Gebäudes oder der Wohnung unter Werbungskosten laufen lassen. Bei Modernisierungen gilt, dass 15 % der Anschaffungskosten nicht überstiegen werden darf. Berechnen Sie demnach ganz genau, wie hoch Ihre Ausgaben sein dürfen und wie Sie diese in Ihrer Steuererklärung eintragen. Der Unterschied zum Erbe einer Immobilie liegt darin, dass hier keine 15%-Regelung gilt und das geerbte Gebäude so modernisiert werden kann, dass Sie es unter Werbungskosten absetzen können.

Ausnahme: Vermieten an die Familie

Beim Vermieten an Familienangehörige ist es wichtig, dass Sie trotz der Familienzusammengehörigkeit einen Mietvertrag erstellen und die Einkünfte auf Ihr Konto zahlen lassen. Nur so können Sie beim Finanzamt nachweisen, dass Sie korrekt vermieten und die Einnahmen nicht in Ihre Tasche stecken. Wenn Sie die Miete für das Mietobjekt berechnen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich den Mietpreisspiegel Ihrer Region zu besorgen und den untersten Wert der Mietpreisspanne zu nutzen. Dies wird in den meisten Fällen vom Finanzamt akzeptiert und Sie können alles über Werbungskosten absetzen.

Fazit

Vermieter müssen ihre Miteinnahmen versteuern. Dabei haben Sie zahlreiche Gestaltungsspielräume, von denen Sie profitieren können. Ein paar Tipps konnten wir Ihnen geben, wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben oder mehr Tricks zum Steuern sparen erfahren möchten, schreiben Sie uns gern. Wir helfen Ihnen immer mit viel Freude weiter.

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