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Berechnung der Erbschaftssteuer

Erbschaftsteuer – wann fällt sie an und wie wird sie berechnet?

Vor 2 jahren 0

Vor kurzer Zeit haben wir über das Berliner Testament informiert. Ein wichtiges Thema ist auch die Erbschaftssteuer. Wer aufgrund eines Todesfalls etwas erbt, muss diese unter bestimmten Voraussetzungen zahlen. Ihre Höhe orientiert sich am Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Erblasser und dem Erben und an der Unterteilung in insgesamt drei Steuerklassen. Die Rechtsgrundlagen für die Erhebung der Erbschaftsteuer finden sich im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) und in der Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung (ErbStDV). Doch wann fällt sie an, wie wird sie berechnet und wie hoch ist sie?   Wer zahlt Erbschaftssteuer? Personen, die der Einkommensteuerpflicht unterliegen, sind verpflichtet, Erbschaftsteuer zu zahlen. Eine generelle Befreiung ist gesetzlich nicht vorgesehen, wohl aber ein Erbschaftsteuer Freibetrag. Übersteigt der Erbschaftsteuer Freibetrag das Erbe, muss keine Steuer entrichtet werden. Der Freibetrag variiert zwischen 20.000 und 500.000 Euro und orientiert sich am Grad des Verwandtschaftsverhältnisses.   Es gibt eine Ausnahme von der generellen Erbschaftsteuerpflicht, die die Kernfamilie begünstigt. Seit 2009 ist

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Informationen zum Berliner Testament von Venvie

Das Berliner Testament – nicht immer eine optimale Lösung

Vor 2 jahren 0

Das Berliner Testament ist eine besondere Variante des gemeinschaftlichen Testaments, das Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner selbst verfassen oder von einem Notar aufsetzen lassen können. Welche Wirkung das Berliner Testament auf den länger lebenden Partner hat und wie es sich auf den Pflichtteilsanspruch der Kinder auswirkt – informieren Sie sich!   Die gesetzliche Erbfolge und die Besonderheiten des Berliner Testaments Ist kein Testament vorhanden, gilt die gesetzliche Erbfolge. Danach entsteht regelmäßig eine Erbengemeinschaft, die sich aus dem länger lebenden Ehepartner und den Kindern zusammensetzen kann. Dann wird das Erbe halbiert und jeweils zur Hälfte auf den Ehepartner und die Kinder verteilt. Paare wollen diese gesetzliche Erbfolge oftmals nicht, da sie die Existenz des überlebenden Ehepartners gefährden kann. Das gilt insbesondere dann, wenn das Vermögen im Wesentlichen aus einer Immobilie besteht, die der länger lebende Partner auch weiterhin bewohnen möchte. Das Berliner Testament ist eine Möglichkeit, dem überlebenden Lebenspartner den Lebensstandard auch

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Neue Erbrechtsverordnung der EU – So sichern Sie Ihre Erbschaft

Vor 4 jahren 0

Europäisches Recht bricht Landesrecht. Das bedeutet, dass europäisches Recht gegenüber deutschem Recht höherrangig ist. Das bekommen wir Bundesbürger ab dem 17. August 2015 zu spüren, wenn die neue Erbrechtsverordnung der EU greift. Zwar verspricht sie Vereinfachungen im Falle von Erben und Vererben in Europa, kann aber gleichzeitig dafür sorgen, dass bereits verfasste Testamente völlig wertlos werden und die Erben in unvorhersehbare Situationen bringt, die dazu führen können, dass große Teile des Vermögens verloren gehen oder Personen zugesprochen werden, die testamentarisch gar nicht vorgesehen waren. Grundsätzlich betrifft diese Regelung das gesamte Vermögen im In- und Ausland. Doch wie problematisch wird die neue Erbrechtsverordnung tatsächlich?   Worum geht es bei der neuen EU-Verordnung? Die neue EU-Verordnung bringt vor allem Änderungen für Deutsche, die sich regelmäßig für einen längeren Zeitraum oder dauerhaft im Ausland aufhalten. Dann kann es passieren, dass für sie ab August kein deutsches, sondern ein anderes ausländisches Erbrecht Gültigkeit hat.

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