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Umsatzsteuer für Auslandkäufe

Vor 1 jahr 0

Mit dem Thema „Das Problem der Überlastung von Online-Shops“ wandten wir und bereits an unsere selbstständigen Leser mit Tipps und Tricks zu ihrem Gewerbe. Dass ein wirtschaftliches Bestehen aber nicht nur auf den inländischen Markt beschränkt ist, scheint ebenso bekannt. Dennoch wagen wenige Unternehmen den Schritt über das Landesinnere hinweg.  Es sind vor allem steuerliche Gründe und hier insbesondere die Umsatzsteuer, die manches Unternehmen vor Auslandsverkäufen innerhalb der Europäischen Union (EU) abschrecken. Tatsächlich ist das Thema weit weniger komplex als man vielleicht vermuten mag. Von Bedeutung sind vor allem zwei Fragen: Wer kauft und was wird gekauft? Warum das wichtig ist und welche Folgen das für die Umsatzsteuer hat – wir gehen in die Tiefe.   Wer kauft – Firmenkunde oder Privatkunde? Es kommt bei Auslandsverkäufen darauf an, wer die Produkte kauft, ob sie an andere Unternehmen (B2B) oder an Privatkunden (B2C) verkauft werden.   Firmenkunden Sofern Produkte an Firmenkunden geliefert

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Reserve-Charge-Verfahren

Vor 2 jahren 0

Das Reverse Charge Verfahren ist eine steuerliche Regelung, die die Umsatzsteuer betrifft. Danach schuldet nicht der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer, sondern der Kunde als Empfänger der Leistung. Insoweit kehrt das Reverse Charge Verfahren die übliche umsatzsteuerrechtliche Regelung einfach um, nach der der leistende Unternehmer verpflichtet ist, die Umsatzsteuer vom Kunden einzuholen. Dieses Verfahren ist insoweit eine Sonderregelung, die grenzüberschreitende Geschäfte vereinfacht. Die Grundsätze des Reverse Charge Verfahrens Das Reverse Charge Verfahren ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Die Umkehr der Umsatzsteuerschuldnerschaft hat zur Folge, dass der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer nicht auf seiner Rechnung ausweist, sondern lediglich das Nettoentgelt in Rechnung stellt. Er ist allerdings dazu verpflichtet, seine Kunden auf die „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ hinzuweisen. Das geschieht regelmäßig durch einen entsprechenden Hinweis auf dem Rechnungsformular. Dreh- und Angelpunkt ist insoweit der Leistungsort, der bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen im EU-Raum regelmäßig der Sitz des Leistungsempfängers ist. Dabei spielt es keine Rolle, wo die

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