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Tagesgeldkonten als Geldanlage

Vor 4 jahren 0

Tagesgeldkonten bieten, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit, täglich über sein Erspartes verfügen zu können – im Gegensatz zu Festgeldkonten. Andererseits haben sie den Nachteil, dass der Zinssatz sich auch täglich ändern kann, was häufig nicht zum Vorteil des Sparers ist. Hinzu kommt die allgemeine Teuerungsrate, die auch Experten oft nur schwer einzuschätzen wissen. Anfang 2015 lag sie bei Null, ist aber mittlerweile wieder auf 0,5 Prozent gestiegen. Wer sein Geld mit einem Zinssatz unter diesem Wert anlegt, verliert beim Sparen statt hinzuzugewinnen.

Tagesgeldkonten sind flexibel

Sparer haben es seit der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht leicht. Durch den niedrigen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die Zinsen für Sparguthaben sehr gering. Auch wenn ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist, besteht für Sparer kein Anlass zur Euphorie. Die EZB pumpt seit einiger Zeit jeden Monat 60 Milliarden Euro in den Markt, mit denen Anleihen aus verschiedenen EU-Staaten aufgekauft werden. Ziel ist es, das Vertrauen in Europas Volkswirtschaften zu stärken und schwächelnde Ökonomien anzukurbeln. Dieser Plan scheint langsam aufzugehen, denn die Wirtschaft wächst nahezu im gesamten Euroraum. Trotzdem ist für Sparer noch Geduld angesagt.
Wer bei der Geldanlage flexibel bleiben und trotzdem einen Zinsgewinn einfahren will, muss sich auf dem Markt schon genau nach den besten Konditionen umschauen. Es gibt Online-Banken, die für ihre Tagesgeldofferten Zinsgarantien für vier bis zwölf Monate gewähren. Mit solchen Angeboten kann man durchaus planen. Im Anschluss an die Garantiezeit fallen die Zinsen aber in der Regel in einen Bereich von Null-Komma-X, sodass sich ein Wechsel des Anbieters durchaus lohnt.

Was beim Tagesgeldkonto zu beachten ist

Wer ein neues Konto bei einem anderen Geldinstitut eröffnen will, muss sich jedesmal per Postident-Verfahren in einer Postfiliale unter Vorlage des Personalausweises identifizieren. Abhilfe schaffen Zinsvermittler, bei denen eine einmalige Identifizierung bei deren Partnerbank ausreicht. Sparer, die ein Tagesgeldkonto eröffnen wollen, sollten die Verknüpfung mit einem Girokonto vermeiden. Zwar gibt es in diesem Fall etwas mehr Zinsen, andererseits fallen dann aber Gebühren für die Kontoführung und ein Depot an.

Zinsen und Zinsgarantie

Die Konditionen für ein Tagesgeldkonto schwanken von Bank zu Bank zum Teil stark. Die Zinsen liegen bei 2 %, 3 % oder 3,5 %, die Anlagezeiträume mit Zinsgarantie reichen von vier über sechs bis hin zu zwölf Monaten. Manche Banken verlangen die Schließung alter Depots, andere gewähren in solch einem Fall Extra-Zinsen. Es lohnt sich zu vergleichen. Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen, die einen breiten Überblick über die Angebote der Geldinstitute vermitteln.

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