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Tipps für die Betriebsprüfung von Venvie

Tipps für die Betriebsprüfung – so bereiten Sie sich vor

Vor 2 jahren 0

Tipps für erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Finanzamt haben wir hier gegeben. Auch die Betriebsprüfung ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmerdaseins. Wer ein Unternehmen gründet, kann sich von Anbeginn auf eine Betriebsprüfung vorbereiten. Denn auch Start-ups werden auf ihrem Weg zu einem etablierten Unternehmen mindestens einmal geprüft. Gleiches gilt für die Unternehmen, die sich bereits einen Namen gemacht haben und mit einer Betriebsprüfung rechnen und entsprechend vorbereitet sein sollten. Wer mit einer Betriebsprüfung rechnen muss, welchen Zweck sie verfolgt und welche Gründe es gibt und wie Sie sich gezielt darauf vorbereiten können, informieren Sie sich hier!

 

Zweck und Gründe einer Betriebsprüfung durch den Fiskus

Der Zweck einer Betriebsprüfung ist in den §§ 85, 199 Abs. 1 AO (Abgabenordnung) gesetzlich normiert. Sie dient der „Ermittlung und Beurteilung steuerlich bedeutsamer Sachverhalte“ mit dem Ziel, die „Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen“. Kommt es zu einer Außenprüfung des Finanzamtes, stehen die Informationen im Vordergrund, die zu Steuervergütungen und Steuererstattungen führen können ebenso wie zu einem endgültigen Ausfall von Steuern sowie zu nicht unbedeutenden Gewinnverschiebungen.

 

Grundsätzlich kann eine Betriebsprüfung durch das Finanzamt jeden Unternehmer treffen. Doch es gibt bestimmte Anlässe, die besonders geeignet sind, um eine Betriebsprüfung zu veranlassen. Prüfungsgründe können beispielsweise ein aufwendiger und kostspieliger Lebensstil eines Jungunternehmers sein. Das gilt auch für stark schwankende Umsätze, für die Änderung der Rechtsform oder wenn sich aus früheren Betriebsprüfungen bereits höhere Steuernachzahlungen ergeben haben. Dei Betriebsprüfung ist für Kleinunternehmer ebenfalls ein ernst zu nehmendes Thema. Kleinunternehmern droht eine Außenprüfung vor allem dann, wenn die Steuererklärung nicht plausibel ist, wenn die jährlichen Gewinne extrem schwanken, wenn Steuern regelmäßig zu spät gezahlt werden oder die Steuererklärung des öfteren zu spät abgegeben wird.

 

Die Betriebsprüfungsanordnung ist da – was nun?

Sobald Sie eine Betriebsprüfungsanordnung erhalten, sollten Sie diese in Bezug auf ihre formale Korrektheit prüfen. Das gilt insbesondere für diese Punkte: Sind Name, Anschrift und Steuernummer des Unternehmens korrekt? Liegen zwischen dem voraussichtlichen Prüfungstermin und der Anordnung mindestens zwei Wochen beziehungsweise bei Großunternehmen vier Wochen? Sind der Name des Prüfers und einer möglichen Hilfsperson in der Betriebsprüfungsanordnung vermerkt? Werden der zu prüfende Zeitraum und der Ort der Prüfung benannt? Gibt es einen Grund, gegen den Prüfer oder gegen die Prüfung Einspruch einzulegen? Sofern die formalen Anforderungen erfüllt sind, sollten Sie sich auf die Betriebsprüfung vorbereiten. Der genannte Termin kann nur aus wichtigem Grund verschoben werden, zum Beispiel weil zeitgleich eine wichtige Messe stattfindet, an der Ihr Unternehmen teilnimmt.

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5 Tipps für die Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung

Nur wenn Ihre Unterlagen vorhanden und systematisch sortiert und geordnet sind, wird der Betriebsprüfer keinen Anlass zu Beanstandungen haben. Was Sie noch tun können – hier sind 5 Tipps:

 

  • Tipp 1: Informieren Sie zeitnah Ihren Steuerberater über die anstehende Außenprüfung des Finanzamtes.
  • Tipp 2: Stellen Sie alle für den vom Finanzamt genannten Zeitraum notwendigen Unterlagen zusammen. Dazu gehören Papiere aus der Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Fahrtenbücher, Kassen- und Bankbelege, Sach- und Personenkonten sowie Eingangs- und Ausgangsrechnungen und Jahresabschlüsse.
  • Tipp 3: Sofern Sie alle Informationen digital archivieren, müssen Sie diese Daten dem Finanzamt auch elektronisch zur Verfügung stellen, zum Beispiel auf einem elektronischen Datenträger. Nach Abschluss der Betriebsprüfung muss er an Sie zurückgegeben oder die Daten müssen gelöscht werden.
  • Tipp 4: Schützen Sie sensible Daten und sorgen Sie dafür, dass der Betriebsprüfer nur die für den genannten Prüfungszeitraum relevanten Daten einsieht. Sensible Daten sollten Sie unzugänglich aufbewahren beziehungsweise mit einem Passwort sichern.
  • Tipp 5: Sorgen Sie dafür, dass der Betriebsprüfer in Ihrem Unternehmen einen Raum erhält, der entsprechend ausgestattet wird, da die Betriebsprüfung vor Ort in Ihrem Unternehmen stattfindet.

 

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