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Steuerunterlagen richtig fürs Finanzamt vorbereiten mit Venvie

Tipps für eine gute Zusammenarbeit mit dem Finanzamt: Steuerchaos im Betrieb vermeiden

Vor 4 Monaten 0

Dass die Kommunikation mit dem Finanzamt nicht immer leicht ist, haben wir bereits in einem unserer früheren Beiträge beleuchtet. Der Kontakt zu den Finanzbehörden ist für die meisten Unternehmer fast gleichbedeutend mit Angst, Ärger und Stress. Das ist eine Situation, die sich nicht förderlich auf die Unternehmensentwicklung und das Betriebsklima auswirkt. Doch es gibt Lösungen, mit denen Sie das Finanzamt zufriedenzustellen. Damit Sie diesen Idealzustand erreichen, sollten Sie Steuerchaos in Ihrem Betrieb vermeiden. Wie das funktioniert – wir geben Ihnen Tipps.

 

1. Auf die Grundeinstellung kommt es an

Es steht außer Frage, dass unser Steuersystem sehr kompliziert ist. Das spüren vor allem Gründer, die neben allen anderen Aufgaben der Unternehmensgründung und -führung von Ihren Pflichten dem Finanzamt gegenüber belastet werden. Machen Sie sich deshalb von Anbeginn klar, dass die Verpflichtung Steuern zu zahlen eng damit verbunden ist, dass Sie Gewinne erwirtschaften. Das bedeutet, dass Sie alle legalen Möglichkeiten ausschöpfen sollten, den Gewinn und damit die Steuerlast zu reduzieren.

 

2. Steuererklärungen nicht schleifen lassen

Lassen Sie deshalb als Unternehmensgründer und auch sonst Steuererklärungen nicht schleifen und legen Sie regelmäßig erwirtschaftete Gewinne für die Begleichung der Steuern zurück. Wer Steuerrückstände nicht innerhalb einer angemessenen Frist begleichen kann, muss mit massiven Mahnungen, hohen Gebühren und Maßnahmen wie Kontosperrung und Pfändungen rechnen. Das kann für einen Unternehmensgründer das Aus bedeuten.

 

3. Die Umsatzsteuer und die Gewinnversteuerung gehören dem Fiskus

Auch wenn es sich hervorragend anfühlt, dass der Kontostand Ihres Firmenkontos wächst, sollten Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Umsatzsteuer und die versteuerten Gewinne dem Fiskus gehören. Deshalb ist es sinnvoll, diese Summen auf einem Unterkonto oder Tagesgeldkonto zu separieren. Auf diese Weise können Sie Umsatzsteuerforderungen des Finanzamtes, die Sie innerhalb einer Frist von vier Wochen begleichen müssen, zeitnah zahlen. Gleiches gilt für die Steuern, die sich aus Unternehmensgewinnen ergeben.

 

4. Einen Steuerberater ins Boot holen

Gerade in der Anfangsphase verzichten Unternehmer auf einen Steuerberater. Grund ist insbesondere die Kostenersparnis. Diesbezüglich sollten Sie zwei Aspekte bedenken: Zum einen können Sie die Kosten, die Sie für den Steuerberater aufbringen, als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Zum anderen kostet es viel Zeit und Nerven, sich mit steuerlichen Einzelheiten vertraut zu machen. Diese Zeit geht für Ihre eigentlichen Aufgaben, für Ihre Kernkompetenzen verloren. Als Auftraggeber entscheiden Sie darüber, welche Aufgaben Ihr Steuerberater für Sie übernehmen soll. So steht es Ihnen frei, Vorarbeiten zu leisten, sodass sich die Kosten reduzieren. Auch bezüglich der Zahlungsmodalitäten sind Steuerberater flexibel, sodass Sie die Dienstleistung Ihres Steuerberaters auch in gleichbleibenden Monatsbeiträgen leisten können.

Falls Sie hierzu Fragen haben können Sie uns gerne kontaktieren oder Sie nutzen unseren Kostenrechner für ein unverbindliches Angebot.

 

5. Gut sortierte Steuerunterlagen und Einhalten von Terminen und Fristen

Der Kreis schließt sich, denn wir kommen zurück auf die zu Beginn beschriebenen häufigsten Gefühlszustände in Bezug auf die Finanzbehörden: Angst, Ärger und Stress. Diese können Sie ganz einfach vermeiden, indem Sie Ihrer Steuerpflicht nachkommen und Ihre Steuererklärungen umfassend, ordentlich und vor allem pünktlich bei den Finanzbehörden einreichen beziehungsweise von Ihrem Steuerberater einreichen lassen. Dazu gehört, dass Sie alle Belege, Formulare, Steuerbescheide, Anträge und sonstigen Unterlagen nach Datum sortiert in nach Jahrgängen getrennten Ordnern aufbewahren und digitalisieren.

 

Bedenken Sie: Wer als Steuerzahler durch Unregelmäßigkeiten auffällt, macht sich zu einem Kandidaten für das Unternehmen betreffende Steuerprüfungen. Probieren Sie diese Tipps einfach mal aus und profitieren Sie von einer entspannten Beziehung mit den Finanzbehörden!

 

Bildnachweis: fotolia.com Ⓒ REDPIXEL #138736309

 

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